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BauNetz Architektur-News

Kompakt im Block - Wohnhaus von wild bär heule in Winterthur (Mon, 20 Nov 2017)
20.11.2017 Unverputzt und roh kommt dieser Neubau in der schweizerischen 112.000 Einwohner-Stadt Winterthur zwischen Zürich und Konstanz daher. Graue Betonflächen und große, blau schimmernde Fensterflächen überziehen gleichmäßig das vierstöckige Gebäude. Das hoch aufragende, offene Treppenhaus in Ortbeton bildet das Rückgrat des Hauses. Ziel und Vorgabe für das Architekturbüro wild bär heule (Zürich) war es, kostengünstige und flexible Geschosswohnungen zu bauen. Da das Grundstück aber im Inneren eines rundum bebauten Häuserblocks liegt, war der Bauplatz im Stadtteil Töss knapp bemessen. So erinnert die bewusst gewählte, schlanke Statur an ein Turmhaus. Viel Wohnung auf kleiner Fläche – vier Wohnateliers bieten jeweils rund 75 Quadratmeter. Die vier Wohnungen sind einheitlich einfach strukturiert: Von einem Kern mit Bad und Küche aus lässt sich der überschaubare Grundriss in unterschiedliche Zonen teilen. Über Türen können die Zonen zusammengeschaltet oder getrennt werden. Gekrönt wird das 2017 fertiggestellte Mehrparteiengebäude, das das Konsortium Grenzstraße in Auftrag gab, von einer gemeinsam nutzbaren Dachterrasse. (kat) Fotos: Roger Frei >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>>
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Besser bauen in Dubai - Apartmenthäuser von AD&D (Mon, 20 Nov 2017)
20.11.2017 Die Baugeschichte der Wohnanlage Al-Safeena klingt ungewöhnlich für Dubai. Denn noch immer entstehen in dem Emirat neunzig Prozent aller Bauprojekte auf neu erschlossenen Grundstücken. Meist sind es üppige Einfamilienhäuser mit großzügiger Garagenzufahrt und eigenem Pool. Bei den elf Apartmenthäusern im Dubaier Stadtteil Jumeirah, geplant vom Büro AD&D Architecture, Design & Development (Dubai) war das etwas anders. Flache Häuser aus den Achtzigerjahren wurden abgerissen um stattdessen neu und vor allem dichter zu bauen. Der Bauherr, ein Familienunternehmen namens Kanoo mit Hauptsitz in Bahrain, wünschte einen zweigeschossigen, modernen Wohnungsbau mit möglichst vielen Einheiten, die er vermieten will. Über einen mittigen Privatweg fanden die Architekten die beste Ausnutzung für das 4.600 Quadratmeter große Grundstück, das nur von einer Seite aus erschlossen war. Zwei der elf Wohneinheiten mussten extra genehmigt werden. Denn verdichtetes Wohnen im oberen Preissegment passt nicht in das Konzept der Behörden im Land des ausufernden, überdimensionierten Wohnungsbaus. Dennoch bietet jedes der elf Townhäuser 380 Quadratmeter Nutzfläche, eine große Küche, Wohnzimmer und vier... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>>
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Radioaktivität hinter Holz - Glass Kramer Löbbert gewinnen Wettbewerb bei München (Mon, 20 Nov 2017)
20.11.2017 Nur einen Steinwurf von der nördlichen Münchner Stadtgrenze entfernt liegt der 50 Hektar große Forschungscampus Neuherberg. Das Areal auf dem Gebiet der Gemeinde Oberschleißheim ist Standort des Helmholtz Zentrums München, das hier insbesondere zu chronischen und komplexen Krankheiten forscht. Auch das Bundesamt für Strahlenschutz hat hier einen Dienstsitz. Da der Bestandsbau aus dem Jahr 1979 nicht mehr den heutigen Ansprüchen entspricht, wurde Anfang des Jahres ein nichtoffener, einphasiger Realisierungswettbewerb für einen Neubau ausgelobt. 21 Teilnehmer wurden in einem vorgeschalteten Bewerbungsverfahren ausgewählt. Vor einigen Wochen tagte das Preisgericht unter Vorsitz von Markus Hammes aus Stuttgart. Gewonnen haben Glass Kramer Löbbert Architekten (Berlin). Vergeben wurden außerdem ein zweiter und zwei dritte Preise sowie zwei Anerkennungen: 1. Preis: Glass Kramer Löbbert Architekten (Berlin) 2. Preis: gmp · Architekten von Gerkan, Marg und Partner (Berlin) 3. Preis: Staab Architekten (Berlin) 3. Preis: Max Dudler Architekten (Berlin) Anerkennung: Fritsch und Tschaidse Architekten (München) Anerkennung: ARGE mtp architekten (Frankurt a.M.) und sinning architekten (Darmstadt) ... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>>
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Andacht, Bildung, Klangerlebnis - 11. Architekturquartett in Köln (Mon, 20 Nov 2017)
20.11.2017 Unter dem Titel „Orte der Begegnung“ bespricht das 11. Architekturquartett in Nordrhein-Westfalen am Mittwoch, 29. November drei Kulturbauten der Region, die allesamt den Anspruch erheben, Architektur für die Öffentlichkeit zu sein: die DITIB-Zentralmoschee Köln von Paul Böhm, der neue Campus Derendorf der Hochschule Düsseldorf von Nickl & Partner und das Anneliese Brost Musikforum Ruhr in Bochum von Bez+Kock Architekten . Auf der Bühne der Kölner Balloni Hallen diskutieren die Direktorin der Ludwig Galerie Schloss Oberhausen Christine Vogt, Moderator und Schauspieler Max Moor und der Frankfurter Architekt Christoph Mäckler. Kunibert Wachten von der RWTH Aachen moderiert die Veranstaltung. Termin: Mittwoch, 29. November 2017, 19 bis 21 Uhr Ort: Balloni Hallen, Ehrenfeldgürtel 88-94, 50823 Köln Der Eintritt ist frei. Anmeldung bis Mittwoch, 22. November per Mail an teilnahme@aknw.de >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>>
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Poesie im Bau – geht da noch was? - Filmscreening und Gespräch in Berlin (Mon, 20 Nov 2017)
20.11.2017 Skurrile und außergewöhnliche Gebäude faszinieren uns. Eine kleine Auswahl derartiger architektonischer Kleinode hat der Journalist Niklas Maak in seinem 2016 erschienenen „Atlas der seltsamen Häuser und ihrer Bewohner“ versammelt. Unter anderem stellt er darin ein an der Nordküste Sardiniens gelegenes Kuppelhaus vor, das leer steht und langsam verfällt. Es wurde vom italienischen Architekten Dante Bini entworfen, der die nach ihm benannten „Binishells“ in den Sechziger- und Siebzigerjahren en masse produzieren ließ. In diesem Fall hatte er prominente Auftraggeber: Michelangelo Antonioni und Monica Vitti. Sie nutzten die Betonkuppel zwischen den roten Felsen einst als Sommerhaus und Refugium – erst als Paar, später dann getrennt voneinander. Der Filmemacher Volker Sattel, der in der kürzlich erschienenen Baunetzwoche „Grenzgänger 2017“ porträtiert wurde, hat die hoch oben über dem Meer thronende Halbkugel besucht und einen Film über sie gemacht. Dieser lief bereits auf zahlreichen Festivals, unter anderem zur Berlinale. „La Cupola“ (2016) ist eine feinfühlige Annäherung an das Haus, seine ehemaligen Bewohner und seine Geschichte. Am kommenden Freitag, 24. November ist der Film im... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>>
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Links

Innovationsgesellschaft der TU Braunschweig, iTUBS

 

Kunstbibliotheken-Fachverbund Florenz-München-Rom

http://www.kubikat.org/

 

Getty Research Institute Research Library Catalog

http://www.getty.edu/research/library/p://www.getty.edu/research/library/

 

 

Virtueller Katalog Kunstgeschichte

http://artlibraries.net/index_de.php

 

Karlsruher Virtueller Katalog (KVK)

http://www.ubka.uni-karlsruhe.de/kvk.html

 

Bildarchiv Foto Marburg

http://www.fotomarburg.de

 

ART-Guide - Sammlung kunsthistorischer Internetquellen

http://vifa.ub.uni-heidelberg.de/kunst/servlet/de.izsoz.dbclear.query.browse.

Query/domain=kunst/lang=de/?querydef=query-simple

 

europeana

http://www.europeana.eu/portal/

 

Grimmsches Wörterbuch

http://urts55.uni-trier.de:8080/Projekte/DWB

 

Retrospektive Digitalisierung wissenschaftlicher Rezensionsorgane und Literaturzeitschriften des 18. und 19. Jahrhunderts aus dem deutschen Sprachraum

http://www.ub.uni-bielefeld.de/diglib/aufklaerung/

 

Prometheus. Das verteilte digitale Bildarchiv für Forschung & Lehre 

http://prometheus-bildarchiv.de/

 

 

PD Dr. Olaf Gisbertz, M.A. Architektur- und Bauhistoriker