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BauNetz Architektur-News

Tradition in Welle und Farbe - Wohnungsbau in Amsterdam von Korth Tielens und Marcel Lok (Tue, 22 Jun 2021)
22.06.2021 In Deutschland ist Wahljahr, und in Amsterdam zeigt die Architektur, wie ein Wahlergebnis ausfallen könnte: eine Ampelkoalition, in Backstein gebaut. Auf der einen Straßenseite eine Zeile mit schmalen, viergeschossigen Reihenhäusern in dunkelrotem Stein. Gegenüber eine Zeile mit Geschosswohnungsbau in Gelb, darin zwei aus dem Backstein in den Straßenraum hineingewellte Passagen, die in den Gemeinschaftshof führen. Dort sind die Backsteine grün. Der ungewohnt farbenfrohe Entwurf stammt von den jungen Amsterdamer Büros Korth Tielens Architecten und Marcel Lok Architects. Dabei ist ein solcher Backsteinexpressionismus in Holland keine Ausnahme, schon gar nicht in diesem Viertel: Die Neubauten stehen im Stadteil Spaarndammerbuurt in Amsterdam, der bekannt ist für seine Wohnblöcke im Stil der Amsterdamse School. Diese pflegte zu Beginn des 20. Jahrhunderts einen liebevoll gedämpften Expressionismus mit weichen Wellen, Erkern, hoch aufragenden Türmen und – bei aller künstlerischen Ambition – einen klaren Blick für die Funktionalitäten des Wohnens. Allein der Wohnblock Het Schip (1919-1921) von Michel de Klerk, der nur einen Block entfernt steht, macht den Besuch des Viertels lohnenswert.... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>>
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Wohnen im Strickbau - Umbau in St. Gallen von kit architects (Tue, 22 Jun 2021)
22.06.2021 Der Buechberg am Südufer des Bodensees ist zwar nur ein langgezogener flacher Hügel, aber trotzdem ist er hoch genug, dass die Wohnhäuser am Nordhang einen guten Blick auf den Bodensee bieten. Hier, im Kanton St. Gallen, konnten kit architects (Zürich) im letzten Jahr den Umbau eines historischen Bauernhauses abschließen. Seine zwei neuen Wohneinheiten orientieren sich nun mit weiten Fensterflächen nach Norden zum nur wenige Kilometer entfernten See. Der Blockbau in sogenannter Strickbauweise aus dem 18. Jahrhundert in der Ortschaft Thal steht unter Denkmalschutz. Doch weite Bereiche des traditonell typischen Komplexes aus Wohnbereich, Scheune und nördlich anschließendem, niedrigem Schuppen waren so marode, dass die Architekt*innen die alte Bausubstanz komplett ersetzen mussten. Das Ergebnis ist ein auffälliger Kontrast aus jahrhundertealter, dunkler Holzkonstruktion und selbstbewussten Ergänzungen, die sich aber in ihrer schlichten Gliederung und mit ihrer vertikalen Deckleistenschalung in die Bautradition dieser regionalen Ökonomiegebäude stellen, wie die Architekt*innen betonen. Das 492 Quadratmeter Geschossfläche umfassende Haus zeigt sich nun dreigeteilt. Der ursprüngliche... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>>
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Expressiv entspannt in Eindhoven - UNStudio planen Konferenzzentrum (Tue, 22 Jun 2021)
22.06.2021 Brainport Eindhoven nennt sich eine Technologieregion in der niederländischen Provinz Nordbrabant. Nach Vorbildern wie Silicon Valley oder Greater Seattle kommen hier private Unternehmen, staatliche Forschungseinrichtungen und Bildungsinstitution zusammen. Alle profitieren von der Nähe zueinander, aber auch von einer räumlich günstigen Lage mitten in Westeuropa. Und da einer der zentralen Ziele hinter einer solchen Ansiedlungspolitik immer auch – und vor allem – ein intensiver Austausch zwischen den Akteuren von Wirtschaft und Wissenschaft ist, braucht es hierfür eine entsprechende Infrastruktur. Die Stadt Eindhoven plant darum ein neues Kongresszentrum, das maßgeblich von UNStudio gestaltet werden wird. Das Amsterdamer Büro um die Gründer*innen Ben van Berkel und Caroline Bos konnte sich als Teil einer Bietergemeinschaft mit dem Namen Elysion Consortium in einem Wettbewerb der Stadt Eindhoven durchsetzen. Dabei ging es nicht nur um die Errichtung des neuen Gebäudekomplexes, sondern auch um dessen dauerhaften Betrieb. Für den ist die Hotelkette Van der Valk zuständig, auf deren Gelände direkt an der A2 südlich der Innenstadt das Konferenzzentrum auch entstehen wird. Schon heute... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>>
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Buchtipp: Design als Totschlagargument - Zur dunklen Seite der Gestaltung (Tue, 22 Jun 2021)
22.06.2021 Am 1. Mai diesen Jahres verstarb einer der prägendsten Designtheoretiker Deutschlands: Michael Erlhoff. Nur wenige Wochen später erschien in der Reihe Bauwelt-Fundamente sein Buch Im Schatten von Design. Zur dunklen Seite der Gestaltung, das ihn nochmals als radikalen Denker des Designs zeigt. Die Publikation liest sich wie eine temporeiche Mischung aus scharfer Attacke und inniger Umarmung des Designs. Erlhoff formuliert darin seine radikale Kritik an einem Design, das unterwürfig „im Kreis herumläuft, taumelt und stottert vor Schwindel“ – und verbindet diese mit der konkreten Hoffnung, das Design möge sich endlich besinnen und selbstbewusst kritische Kompetenz zeigen. Weg von einem Design der „substanziellen Banalität“, hin zu einem Design als „substanzielles Argument“. „Weniger Komplexe, mehr Komplexität!“ könnte vorne drauf stehen, wenn dies kein kluges Buch, sondern ein simples T-Shirt wäre. Auf 145 Seiten geht es um Gewehre, Pistolen, Bomben und Tretminen, um Ernst Blochs „Banalität der Tiefe“, Möbelstücke, die Menschen zerschmettern, nervige Narrative, „das Elend reiner Sauberkeit“, den „Electric Chair Designer Mr. Death“ und um eine Briefmarke mit Jackson Pollocks... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>>
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Re-Use-City - Online-Symposium (Tue, 22 Jun 2021)
22.06.2021 Die Covid-19 Pandemie hat unsere Innenstädte verändert. Während der Lockdown-Phasen zeigten sie sich von einer bisher unbekannten Seite – nicht mehr als Orte des Zusammenlebens, sondern vollkommen verwaist. Andere Entwicklungen der Stadt kamen weniger plötzlich, sondern haben sich über die letzten Dekaden als integraler Teil der Moderne vollzogen, siehe Speckgürtel, monofunktionale Stadtzentren oder Rückgang des Einzelhandels. Wie lassen sich die kurz- und langfristigen Veränderungen der Stadt bewältigen und in welche Richtung und mit welchen Mitteln die Transformation der Städte einleiten? Das Baukultursymposium „Re-Use-City. Grüne Städte mit wenig Verkehr“ widmet sich diesen Fragen am Donnerstag, 24. Juni 2021. Die Architektenkammer Niedersachsen und das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz haben dafür ein breites Spektrum von Teilnehmer*innen aus Architektur und Stadtplanung, Bauwirtschaft und Politik eingeladen. Neben vielen anderen sind Doris Kleilein vom Jovis Verlag, Gerard Loozekoot von UNStudio, Jürgen Mayer H., Cordelia Polinna von Urban Catalyst, Marc Pouzol von Atelier Le Balto und Tatjana Schneider von der Technischen Universität... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>>
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Links

FH Dortmund, FB Architektur 

 

DFG-Netzwerk Bauforschung Jüngere Baubestände

DFG-Netzwerk Bauforschung Jüngere Baubestände (NBJB1945+)

 

Innovationsgesellschaft der TU Braunschweig (iTUBS)

Innovationsgesellschaft der TU Braunschweig, iTUBS

 

Kunstbibliotheken-Fachverbund Florenz-München-Rom

http://www.kubikat.org/

 

Getty Research Institute Research Library Catalog

http://www.getty.edu/research/library/p://www.getty.edu/research/library/

 

Virtueller Katalog Kunstgeschichte

http://artlibraries.net/index_de.php

 

Karlsruher Virtueller Katalog (KVK)

http://www.ubka.uni-karlsruhe.de/kvk.html

 

Bildarchiv Foto Marburg

http://www.fotomarburg.de

 

ART-Guide - Sammlung kunsthistorischer Internetquellen

http://vifa.ub.uni-heidelberg.de/kunst/servlet/de.izsoz.dbclear.query.browse.

Query/domain=kunst/lang=de/?querydef=query-simple

 

europeana

http://www.europeana.eu/portal/

 

Grimmsches Wörterbuch

http://urts55.uni-trier.de:8080/Projekte/DWB

 

Retrospektive Digitalisierung wissenschaftlicher Rezensionsorgane und Literaturzeitschriften des 18. und 19. Jahrhunderts aus dem deutschen Sprachraum

http://www.ub.uni-bielefeld.de/diglib/aufklaerung/

 

Prometheus. Das verteilte digitale Bildarchiv für Forschung & Lehre 

http://prometheus-bildarchiv.de/