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BauNetz Architektur-News

Turmartig mit modernem Gewölbe - Museum in Marbach von Webler + Geissler (Wed, 12 Dec 2018)
12.12.2018 Man mag es kaum glauben, wenn man das kleine Altstadthaus in Marbach sieht, aber dieser Ort hat gewissermaßen einen nicht unerheblichen Beitrag zur Revolutionierung der westlichen Seefahrt geleistet. Anfang des 18. Jahrhunderts wurde hier nämlich der Astronom, Kartograph und Mathematiker Tobias Mayer geboren. Dessen Mondtabellen ermöglichten eine besonders präzise Standortbestimmung auf See. Seit 1988 gibt es in der Stadt am Neckar zu Ehren Mayers ein kleines Museum, das nun von Webler + Geissler Architekten (Stuttgart) erweitert wurde. Das Museum befindet sich am Göckelhof im mittelalterlichen Zentrum von Marbach, wo der Trägerverein bereits 2012 das benachbarte Gebäude zum Zweck der Erweiterung erwerben konnte. Der historische Kontext stellte dabei besondere Anforderungen, zumal das neue Gebäude größer als der abgerissene Bestandsbau ausfiel. Von Anfang an arbeiteten Webler + Geissler darum mit der Denkmalschutzbehörde zusammen. Bei der kantigen Erweiterung resultierte dies beispielsweise in der Verwendung handgeschöpfter Klinkersteine. Jene erlaubten eine zeitgenössische Anmutung, aber – im Sinne der Handwerklichkeit des Materials – auch ein Anknüpfen an die Tradition des... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>>
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Pastellfarben und Beton - Revitalisierte Sozialsiedlungen in Mexiko von Francisco Pardo (Wed, 12 Dec 2018)
12.12.2018 In den letzten 30 Jahren verfolgte Mexiko ein Modell des sozialen Wohnungsbaus, das auf den Bau der größten Anzahl von Häusern zu möglichst geringen Kosten setzte. Entstanden sind Siedlungen mit öffentlichen Räumen von geringer Aufenthaltsqualität und mit wenig Angebot für gemeinschaftliches Leben. Nun zeichnet sich ein Paradigmenwechsel ab. Neue Maßstäbe, wie Prinzipien eines sozial nachhaltigen Wohnsiedlungsbaus, werden beispielsweise von Forschungszentren wie CIDS (Centro de Investigación para el Desarrollo Sostenible) erforscht und von dessen Auftraggeber, dem mexikanischen Bundesinstitut für Arbeiterwohnungen Infonavit, formuliert. Sie werden nicht nur beim Bau neuer Wohnsiedlungen, sondern auch bei der Ertüchtigung der alten Siedlungen in der Peripherie der urbanen Ballungsräume Mexikos angesetzt. Im Rahmen eines Revitalisierungsprogramms desolater öffentlicher Räume in den Siedlungen des sozialen Wohnungsbaus, beauftragten Infonavit und CIDS den mexikanischen Architekten Francisco Pardo, in zwei Siedlungen – der Unidad Habitacional de Colinas del Sol in Almoloya de Juárez und der Unidad Habitacional de Los Héroes Sección III in Toluca de Lerdo – jeweils einen Spielplatz zu... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>>
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Hochtechnisiertes Holzhaus - Plusenergie-Forschungsbau in Cambridge von Snøhetta (Wed, 12 Dec 2018)
12.12.2018 Auch wenn der amerikanische Präsident die Situation um den globalen Klimawandel als wenig dramatisch empfindet, wachsen auch in den USA Bestrebungen und Forschungen zum sparsamen Umgang mit ökologischen Ressourcen. Schon 2014 gründete Architekturtechnologe Ali Malkawi das Center for Green Buildings & Cities (CGBC) an der Harvard Graduate School of Design. Das Headquarter des Instituts, das sich der Minimierung des ökologischen Fußabdruckes der Bauindustrie verschrieben hat, war in einem Bestandsgebäude untergebracht, das um 1940 gebaut wurde. In Zusammenarbeit mit Snøhetta (Oslo) und Skanska Teknikk Norway als energieberatenes Büro wurde der Bau in ein hochtechnisiertes Plusenergiehaus, genannt HouseZero, umgewandelt. Snøhetta war bereits früher an der Planung von Plusenergie-Häusern beteiligt. Der Altbau gehörte zu den meistverbreiteten Haustypen in Cambridge, Massachusetts: Ungedämmte Holzhäuser mit Fenstern in Einfachverglasung, die im Winter oft mit durchsichtiger Plastikfolie zugeklebt werden. Durch unzureichende Heizsysteme und viel Strom benötigende Klimaanlagen, die sich im Sommer in die geöffneten Fenster setzen lassen, sind die Häuser reine Energieschleudern. Von hier... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>>
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Architektur bleibt - BAK vergibt Medienpreis 2018 (Wed, 12 Dec 2018)
12.12.2018 Das Material ihrer Werke sind Worte, die Erschließung erfolgt gedanklich. Die Bundesarchitektenkammer in Berlin hat den Medienpreis 2018 vergeben. Bewerben konnten sich Journalisten, die sich gezielt mit Architektur und Städtebau im gesellschaftlichen Kontext auseinandersetzen. Vor dem Hintergrund des Europäischen Kulturerbejahres “Sharing Heritage“ 2018 stand der zweijährig vergebene Preis dieses Mal unter dem Motto „Architektur bleibt“. Berichterstattungen zum behutsamen Umgang mit historischer Bausubstanz und zeitgenössischen Ergänzungen waren gefragt. Es gab einen ersten Preis, einen zweiten und einen dritten sowie einen Förder- und einen Sonderpreis: 1.Preis Amber Sajah für die Stuttgarter Zeitung, Bericht, „Schaut uns da der Nazi an?“: Der Beitrag beschäftigt sich mit der Sanierung des Haus der Kunst in München durch David Chipperfield Architects. Das Gebäude wurde von Paul Ludwig Troost in der NS-Zeit entworfen. Die geplante Sanierung wird von einer heftigen öffentlichen debatte begleitet. 2. Preis Sabine Reeh für den Bayerischen Rundfunk, Fernsehserie, „Vom Bauen in den Berger. Neue Alpine Architektur“: Reeh berichtet über Design am Berg. Mit dabei sind die Zaha Hadid... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>>
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Buchtipp: Am Rand der Welt - Die Mauerbrache in West-Berlin in Bildern von Margret Nissen und Hans W. Mende (Wed, 12 Dec 2018)
12.12.2018 Die Berliner Mauer ist Geschichte. Und nach ihr verschwanden seit 1989 auch die riesigen verwüsteten Flächen entlang des endlos langen Betonbandes auf West-Berliner Seite. Ihnen widmet sich nun ein von Gerhard Sälter und Manfred Wichmann für die Stiftung Berliner Mauer herausgegebener Bildband. Mit knapp 70 Schwarz-Weiß-Fotografien von Berliner Mauerbrachen von Margret Nissen und Hans W. Mende ermöglicht „Am Rand der Welt. Die Mauerbrache in West-Berlin“ den fotografischen Einblick in das letzte Jahrzehnt vor dem Fall der Mauer. Kaum jemand rechnete in diesen Jahren noch mit einer Wiedervereinigung der beiden Stadthälften. Das Augenmerk der Stadtplaner richtete sich nicht mehr auf große Stadterweiterungen wie noch in den 60er-Jahren, sondern auf den Erhalt der historischen Substanz der Stadt. Beobachter der US-Armee beschrieben die gesellschaftliche Stimmung auf der „Insel“ West-Berlin damals als „abnormale Normalität“. Für viele West-Berliner wurde das Leben im Schatten der Mauer aber irgendwie zur Normalität – musste es ja... Unterschiedliche Milieus vom Laubenpieper bis zur alternativen Subkultur fanden hier ihre Nischen. Die Menschen nutzten die Freiräume ihres Inseldaseins,... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>>
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Links

Innovationsgesellschaft der TU Braunschweig, iTUBS

 

Kunstbibliotheken-Fachverbund Florenz-München-Rom

http://www.kubikat.org/

 

Getty Research Institute Research Library Catalog

http://www.getty.edu/research/library/p://www.getty.edu/research/library/

 

 

Virtueller Katalog Kunstgeschichte

http://artlibraries.net/index_de.php

 

Karlsruher Virtueller Katalog (KVK)

http://www.ubka.uni-karlsruhe.de/kvk.html

 

Bildarchiv Foto Marburg

http://www.fotomarburg.de

 

ART-Guide - Sammlung kunsthistorischer Internetquellen

http://vifa.ub.uni-heidelberg.de/kunst/servlet/de.izsoz.dbclear.query.browse.

Query/domain=kunst/lang=de/?querydef=query-simple

 

europeana

http://www.europeana.eu/portal/

 

Grimmsches Wörterbuch

http://urts55.uni-trier.de:8080/Projekte/DWB

 

Retrospektive Digitalisierung wissenschaftlicher Rezensionsorgane und Literaturzeitschriften des 18. und 19. Jahrhunderts aus dem deutschen Sprachraum

http://www.ub.uni-bielefeld.de/diglib/aufklaerung/

 

Prometheus. Das verteilte digitale Bildarchiv für Forschung & Lehre 

http://prometheus-bildarchiv.de/