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BauNetz Architektur-News

Auf Achse - Bahnhofsplatz in München von Pool Leber (Wed, 08 Jul 2020)
08.07.2020 Allach-Untermenzing ist der 23. Bezirk Münchens im äußersten Nordwesten der bayrischen Landeshauptstadt. In bester Vorstadtlage mischen sich hier Reste dörflicher Bebauung mit ausgedehnten Gewerbegebieten. Knapp 16 Minuten dauert die S-Bahnfahrt vom Münchner Hauptbahnhof nach Allach, dessen Bahnhofsgebäude modernisiert und der zugehörige Oertelplatz von einem Verkehrs- zum lebendigen Quartiersplatz entwickelt werden sollte. Dafür schrieb die Stadt 2016 einen Gestaltungswettbewerb aus, den Pool Leber Architekten (München) gewannen. Die Umsetzung ist nun abgeschlossen. Vorrangiges Ziel der Neugestaltung war es, einen öffentlichen Raum mit umfangreicher Begrünung und hoher Aufenthaltsqualität zu schaffen – umso mehr, als im Süden des Platzes fast zeitgleich ein neues Einkaufszentrum errichtet wurde. Im Norden konzentrieren die Architekt*innen die Umsteigebereiche von Fahrrad und Auto auf Bahn und Bus mit Bushaltestellen und einer neu überdachten Einfahrt zur Tiefgarage. Hier galt es, den verschiedenen Verkehrsarten eine weithin sichtbare, klare Ordnung zu geben. Südlich der zentralen Achse, die direkt zum S-Bahneingang führt, wurde vor dem Einkaufszentrum ein kleiner Marktplatz... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>>
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Wellblech auf der Wiese - Wohnhaus in Nümbrecht von Aretz Dürr Architektur (Wed, 08 Jul 2020)
08.07.2020 Im oberbergischen Nümbrecht hat das junge Kölner Büro Aretz Dürr Architektur ein reduziertes Einfamilienhaus realisiert, das über seine vollständig verglasten Seitenwände die Landschaft in den Wohnraum einbezieht. Entwurfsaufgabe war es, ein kostengünstiges und zugleich nachhaltiges Gebäude zu errichten. Durch einen großzügigen Dachüberstand sollte es zudem Außenräume für die verregneten Sommertage im Bergischen Land vorhalten. Auf das 2019 von Sven Aretz und Jakob Dürr gegründete Büro aufmerksam geworden waren die Bauherren über dessen Erstlingswerk auf dem Nachbargrundstück, das 2013 fertiggestellte Haus F1. Bauen wollte die vierköpfige Familie schon länger, was fehlte waren Architekten und Grundstück. Wie es auf dem Land oft ist, die Dinge sprechen sich herum, und so waren die Urheber von Haus F1 schnell gefunden und wussten obendrein auch, dass das Nachbargrundstück zu veräußern ist. Im Gegensatz zu Haus F1 wächst das 190 Quadratmeter Wohnfläche bietende Haus D6 rechtwinklig aus dem abfallenden Gelände heraus. Ein für die hügelige Gegend typischer Sockel – hier aus Stahlbeton – hebt die Wohnräume über das Hanggelände. Die Kubatur orientiert sich am klassischen Langhaus,... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>>
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Eine Architekturschule brennt - Zur Krise der AA in London (Wed, 08 Jul 2020)
08.07.2020 Die 1978 geborene Eva Franch i Gilabert gilt als Shooting Star in der Architekturszene. Im März 2018 wurde sie zur jüngsten Direktorin der Architectural Association School of Architecture (AA) in London gekührt – nun droht ihr der Rauswurf. Ein offener Brief wirft dem Verfahren gegen Franch Sexismus und Diskriminierung vor. Demgegenüber attestieren Lehrtätige der Direktorin einen zweifelhaften Führungsstil. Die Causa Franch schlägt hohe Wellen und gewährt tiefe Einblicke in die Hochschulstrukturen der Gegenwart. Nicht zuletzt wirft sie Fragen auf, die sich auch bundesrepublikanische Universitäten gefallen lassen müssen. Von Alexander Stumm Die 1847 gegründete AA gilt als die älteste unabhängige Architekturschule in Großbritannien und zugleich als eine der weltweit einflussreichsten Institutionen im Architekturdiskurs, deren lange Liste an Aluminis von John Ruskin bis Richard Rogers reicht. Wohl einzigartig ist der basisdemokratische Aufbau der Schule, der jedem ein gleiches Stimmrecht verleiht, egal ob Studierende, Lehrende oder Professor*in. Die Möglichkeit der Einbringung von Resolutionen ist ein interner Kontrollmechanismus, von dem hiesige Hochschulen nur träumen können.... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>>
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Buchtipp: Von Bad Tölz nach Bogota - Traditionelle Bauweisen. Ein Atlas zum Wohnen auf fünf Kontinenten (Wed, 08 Jul 2020)
08.07.2020 Mit der Tradition ist es ja so eine Sache. Der Begriff impliziert den in der heutigen Zeit so gern praktizierten Hang zur Nostalgie, zur Rückbesinnung auf ein vermeintlich besseres Früher. Allzu oft aber wird Tradition als billiger Leutefänger und Stimmungsmacher missbraucht. Auch im Architekturbereich entstanden jüngst Bauwerke – allen voran das wiederaufgebaute Berliner Stadtschloss oder die rekonstruierte Frankfurter Innenstadt –, die sich am aktuellen Diskurs vorbeischleichen und mit den sichtbaren Oberflächen und Formalien von früher begnügen. Geben tut es das schon länger, man denke nur an die Ferienhaussiedlungen im Jodlerstil, die im alpinen Raum gehäuft vorkommen: Sprossenfenster, Eckbank, Herrgottswinkel, jedes Detail wird hier zur Karikatur und macht aus dem Kontext gelöst keinen Sinn mehr. Dass es auch anders geht und dass im deutschen Sprachgebrauch auch einfach ein Begriff fehlt, der den Ausdruck „vernacular architecture" aus dem Englischen gut zu übersetzen vermag, schreibt Christian Schittich im Vorwort seines Buches Traditionelle Bauweisen. Ein Atlas zum Wohnen auf fünf Kontinenten. Vernacular Architecture umschreibt das Bauen der „einfachen Leute“, das Bauen ohne... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>>
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Vorgeschmack auf Venedig - Heftrelease von Team 2038 in Berlin (Wed, 08 Jul 2020)
08.07.2020 Seit Oktober letzten Jahres stehen die Kuratoren für den Deutschen Pavillon der Biennale 2020 fest. Der Beitrag von Arno Brandlhuber, Olaf Grawert, Nikolaus Hirsch und Christopher Roth hätte thematisch gut zur Hauptausstellung „How will we live together?“ von Hashim Sarkis gepasst. Anhand von Filmvorführungen wollte das Team 2038 das Jahr 2020 rückblickend betrachten – 18 Jahre in die Zukunft gedacht. Nun wird die Biennale um ein Jahr verschoben, doch die von Sarkis gestellte Grundfrage soll richtunggebend bleiben und scheint in Anbetracht der Krise sogar noch relevanter als zuvor. Pandemie, Klimawandel, soziale Ungerechtigkeit, wirtschaftliche Zusammenbrüche und eine gefährdete Demokratie machen die Suche nach Ideen für neue Formen des Zusammenlebens zu einer Notwendigkeit. Eine Sonderpublikation der Straßenzeitung Arts of The Working Class liefert am Donnerstag, 9. Juli 2020, ab 18 Uhr im Schinkel Pavillon in Berlin einen kleinen Vorgeschmack auf die kommende Biennale und möglicherweise erste Einblicke in die vom Team 2038 kuratierte, fiktive Zukunft. Termin: 9. Juli 2020, 18 bis 22 Uhr Ort: Schinkel Pavillon, Oberwallstraße 1, 10117 Berlin Aufgrund der aktuellen Situation ist... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>>
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Links

FH Dortmund, FB Architektur 

 

DFG-Netzwerk Bauforschung Jüngere Baubestände

DFG-Netzwerk Bauforschung Jüngere Baubestände (NBJB1945+)

 

Innovationsgesellschaft der TU Braunschweig (iTUBS)

Innovationsgesellschaft der TU Braunschweig, iTUBS

 

Kunstbibliotheken-Fachverbund Florenz-München-Rom

http://www.kubikat.org/

 

Getty Research Institute Research Library Catalog

http://www.getty.edu/research/library/p://www.getty.edu/research/library/

 

Virtueller Katalog Kunstgeschichte

http://artlibraries.net/index_de.php

 

Karlsruher Virtueller Katalog (KVK)

http://www.ubka.uni-karlsruhe.de/kvk.html

 

Bildarchiv Foto Marburg

http://www.fotomarburg.de

 

ART-Guide - Sammlung kunsthistorischer Internetquellen

http://vifa.ub.uni-heidelberg.de/kunst/servlet/de.izsoz.dbclear.query.browse.

Query/domain=kunst/lang=de/?querydef=query-simple

 

europeana

http://www.europeana.eu/portal/

 

Grimmsches Wörterbuch

http://urts55.uni-trier.de:8080/Projekte/DWB

 

Retrospektive Digitalisierung wissenschaftlicher Rezensionsorgane und Literaturzeitschriften des 18. und 19. Jahrhunderts aus dem deutschen Sprachraum

http://www.ub.uni-bielefeld.de/diglib/aufklaerung/

 

Prometheus. Das verteilte digitale Bildarchiv für Forschung & Lehre 

http://prometheus-bildarchiv.de/