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BauNetz Architektur-News

Genialer Kondensator - Kunstgalerie in Milton Keynes von 6a architects (Fri, 22 Mar 2019)
22.03.2019 Die 230.000 Einwohner-Stadt Milton Keynes, knapp 80 Kilometer nördlich von London, ist eine der anspruchsvollsten Neustädte Großbritanniens. Mit ihrem Bau wurde 1967 begonnen. Als Blaupause dienten Ebenezer Howards Gartenstadtideen. Die eigens eingerichtete „Milton Keynes Development Corporation“ (MKDC) unter der Leitung von Chefarchitekt Derek Walker entwarf bis 1992 in mehreren Abschnitten ein komplexes, modernistisches Geflecht aus grünen Boulevards, Verkehrskreiseln und Wohnblöcken mit kleinen Erschließungsstraßen. Im Nordosten liegt das Stadtzentrum mit dem längsten Einkaufszentrum der Welt (mit 720 Metern laut Guiness-Buch der Rekorde), dem Postamt, Theater und Europas größter Indoor-Skihalle mit echtem Schnee. Wer will, kann hier auch mit dem Fallschirm springen. Für Freizeitspaß ist in Milton Keynes gesorgt. Nach Osten schließt sich der Campbell Park an – für viele der Inbegriff einer englischen Kulturlandschaft. An dieser Schnittstelle, wo zwischen Neustadt und Parklandschaft eine vierspurige Autobahn vorbeibraust, war 1999 den kulturellen Angeboten eine kleine Kunstgalerie zugefügt worden, die „MK Gallery“. Die Architekten Andrzej Blonski und Michael Heard hatten dafür im... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>>
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Neues Wohnen in der neuen Stadt - C.F. Møller und BRUT planen in Ostende (Fri, 22 Mar 2019)
22.03.2019 Das Wohnquartier De Nieuwe Stad im belgischen Badeort Ostende ist mittlerweile ziemlich in die Jahre gekommen. Es wurde 1972 von den beiden Sozialwohnungsbaugesellschaften „De Oostendse Haard“ und „De Gelukkige Haard“ errichtet, die den Komplex bis heute betreiben. Nun gehen sie seine Rundumerneuerung an: Die existierenden Gebäude sollen durch Neubauten ersetzt und das gesamte, 4,8 Hektar große Grundstück dabei neu gestaltet und geordnet werden. 2018 lobte Vlaams Bouwmeester einen entsprechenden internationalen Wettbewerb aus. Gewonnen hat ihn der gemeinschaftlich erarbeitete Entwurf der Büros C.F. Møller Architects (Aarhus) und BRUT (Brüssel). Entstehen sollen circa 54.000 Quadratmeter BGF, aufgeteilt auf mehrere Baukörper. Diese gruppieren sich in aufgelockter Setzung so, dass zwischen ihnen und den am Rand des Baugrundstücks befindlichen Bestandswohnblöcken drei neue Plätze entstehen. Die Plätze sollen das nachbarschaftliche Miteinander verbessern und als „Brücken“ zwischen Alt und Neu dienen. Geplant sind Spielplätze, gemeinschaftlich genutzte Erdgeschosse, Caféterrassen und Grünflächen. Auch im größeren stadträumlichen Zusammenhang sind Verbesserungen vorgesehen: Neue Fahrrad-... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>>
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Schärfe und Unschärfe - Marcel Meili ist tot (Fri, 22 Mar 2019)
22.03.2019 Seit heute morgen erscheint ein schwarz-weißes Portrait von Marcel Meili auf der Webseite seines Zürcher Büros: Er lehnt an einer Wand, trägt Jackett und Hemd mit offenem Kragen, Zigarette in der Hand und wirft einen direkten, nachdenklichen Blick in die Kamera, als grübelte er im Moment der Aufnahme noch über die Formulierung in einem seiner Artikel, die Titel wie „27 Gedanken zum Thema Serendipity“ (2010) oder „Stilpluralistische Schärfe“ (2013) tragen. Unter dem Bild auf der Internetseite ist nichts weiter vermerkt als: „Marcel Meili, 1953–2019“ Der Schweizer Architekt, ETH-Professor und Autor zahlreicher architekturtheoretischer Texte ist am Montag, 18. März 2019, verstorben. Nur wenige Tage zuvor hatte Meili noch die Nachricht erhalten, gemeinsam mit seinem Büropartner Markus Peter mit dem Prix Meret Oppenheim ausgezeichnet zu werden. In Empfang kann er den Preis im Juni nun nicht mehr nehmen. Meili plante und baute mit seinem Büro Meili, Peter Architekten (Zürich, München) größtenteils in der Schweiz: Sie stellten 2000 das Wissenszentrum der Swiss Re in Rüschlikon fertig, in Zürich 2004 das Park Hyatt Hotel und 2014 das Hochhaus Zoelly. Meilis Architektur vermittle „eher... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>>
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Buchtipp: Muschel statt Wohnmaschine - Eileen Gray: E.1027 (Fri, 22 Mar 2019)
22.03.2019 Das kleine weiße Haus an der Côte d’Azur mit dem wunderbar sperrigen Namen E.1027 ist nicht nur ein Meisterwerk der frühen Moderne, sondern weist überdies eine Geschichte auf, die alle Komponenten eines großartigen Kriminalromans besitzt. An einer schwer einsehbaren Stelle der südfranzösischen Felsenküste bei Cap Martin hatte es die Designerin Eileen Gray für sich und ihren damaligen Freund, den Architekten Jean Badovici, bauen lassen. Der Name E.1027 ist eine codierte Liebeserklärung aus den Anfangsbuchstaben ihrer beiden Namen: 10 steht für J wie Jean, 2 für Badovici, E für Eileen und 7 für Gray. Das Haus selbst war Grays erster Ausflug in die Architektur, Badovici hatte sie herausgefordert: Er hatte 1923 die Zeitschrift „L’Architecture Vivante“ gegründet und war mit Gray zu vielen frisch fertigen Häusern der frühen Moderne gefahren. Gray hatte sich dabei immer wieder äußerst kritisch geäußert, sodass Badovici wohl eher scherzhaft sagte, sie solle es doch besser machen. Sie machte es besser! E.1027 – gebaut in den Jahren 1926-29 – ist ein Meisterwerk, das mit spielerischer Leichtigkeit wichtige Grundzüge der frühen Moderne aufgreift, sich aber gleichzeitig sensibel-spielerisch... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>>
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Bestand und Utopie - Abstimmungsrunde der Campus Masters im März hat begonnen (Fri, 22 Mar 2019)
22.03.2019 Im Bestand oder in ganz neuem Gewand: Die eingereichten Arbeiten zum Frühjahrsauftakt der Campus Masters könnten kaum unterschiedlicher sein. Unter den zwanzig ausgewählten Projekten befindet sich eine Vielzahl an Entwürfen, die sich mit bestehenden Strukturen auseinandersetzen. Andere thematisieren Visionen für die Zukunft und setzen auf futuristische Gestaltung. Das Thema Bauen im Bestand scheint erneut im Fokus der Studierenden zu stehen. Beispielsweise bekommt eine der bedeutsamsten Kunstsammlungen des 21. Jahrhunderts zwischen den schmalen Gassen und Kanälen Venedigs ein neues Gesicht. Ein anderer Beitrag schlägt ein Konzept zur Umnutzung eines historischen Schlachthofes vor. Im Kontrast dazu gibt es auch experimentelle Typologien und visionäre städtebauliche Konzepte, wie kubistische Baukörper am und im Wasser sowie eine futuristische Wohnutopie am Wienufer sind Teil der aktuellen Arbeiten. Bis Donnerstag, 25. April 2019, haben alle BauNetz-Leser*innen die Möglichkeit, für die zwanzig Projekte abzustimmen. Die drei am besten bewerteten Arbeiten werden prämiert. Den Architektenpreis verleiht in dieser Runde Ritz Ritzer von bogevischs buero (München). Unter allen, die an der... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>>
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Links

DFG-Netzwerk Bauforschung Jüngere Baubestände

DFG-Netzwerk Bauforschung Jüngere Baubestände (NBJB1945+)

 

Innovationsgesellschaft der TU Braunschweig (iTUBS)

Innovationsgesellschaft der TU Braunschweig, iTUBS

 

Kunstbibliotheken-Fachverbund Florenz-München-Rom

http://www.kubikat.org/

 

Getty Research Institute Research Library Catalog

http://www.getty.edu/research/library/p://www.getty.edu/research/library/

 

Virtueller Katalog Kunstgeschichte

http://artlibraries.net/index_de.php

 

Karlsruher Virtueller Katalog (KVK)

http://www.ubka.uni-karlsruhe.de/kvk.html

 

Bildarchiv Foto Marburg

http://www.fotomarburg.de

 

ART-Guide - Sammlung kunsthistorischer Internetquellen

http://vifa.ub.uni-heidelberg.de/kunst/servlet/de.izsoz.dbclear.query.browse.

Query/domain=kunst/lang=de/?querydef=query-simple

 

europeana

http://www.europeana.eu/portal/

 

Grimmsches Wörterbuch

http://urts55.uni-trier.de:8080/Projekte/DWB

 

Retrospektive Digitalisierung wissenschaftlicher Rezensionsorgane und Literaturzeitschriften des 18. und 19. Jahrhunderts aus dem deutschen Sprachraum

http://www.ub.uni-bielefeld.de/diglib/aufklaerung/

 

Prometheus. Das verteilte digitale Bildarchiv für Forschung & Lehre 

http://prometheus-bildarchiv.de/