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BauNetz Architektur-News

Turm und Hof - Kirche in Stuttgart von Kamm Architekten (Fri, 17 May 2019)
17.05.2019 Sakralität in der Vertikalen, Profanität als horizontaler Kontrapunkt – so lautet der gestalterische Ansatz von Kamm Architekten bei ihrem Entwurf eines Kirchengebäudes für die katholische Gemeinde St. Peter im Stuttgarter Stadtbezirk Bad Canstatt. Nachdem deren Gotteshaus aus den 1970er Jahren mit weitläufig auf dem Grundstück verteiltem Kindergarten und Pfarrbüro baufällig geworden war, entschloss man sich statt einer Sanierung für einen Neubau. Damit konnte die Gemieinde auchden veränderten Bedürfnissen nach einem kleineren und flexiblen Kirchenraum, kurzen Wegen und zeitgemäßen technischen Standards gerecht werden. Das Stuttgarter Büro gewann den 2015 ausgeschriebenen begrenzten Wettbewerb mit einem Konzept, das Kirche, Gemeindezentrum und Kindertagesstätte in einem Gebäude zusammenführt. Das zweigeschossige quaderförmige Volumen wird vom turmartig erhöhten Kirchenraum überragt, der auf diese Weise einen „signifikanten, städtebaulichen Schlussakzent“ am Ende einer Straße setze, so die Architekten in ihrem Projektbeschrieb. Ein kleiner offener Hof in der Mitte des Gebäudes ist als inneres Zentrum gedacht, das als meditativer Rückzugsort ebenso wie als kommunikativer Treffpunkt... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>>
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Schwimmen in der Ursuppe - Zur Hauptausstellung der Kunstbiennale in Venedig (Fri, 17 May 2019)
17.05.2019 Ein chinesischer Fluch, der sich bei näherem Hinsehen als Fälschung einer britischen Politdynastie erweist: Mit „May You Live In Interesting Times“, dem Motto der diesjährigen Biennale-Hauptausstellung, liegt Kurator Ralph Rugoff schon mal goldrichtig. Vor Ort ist die Lage allerding etwas unübersichtlicher, wie unser Besuch in Venedig zeigt. Von Stephan Becker und Linda Kuhn Die Räume im Arsenale und im zentralen Pavillon sind extrem dicht bespielt, die künstlerischen Arbeiten überlagern, ja berühren sich fast, es macht gerne „Bang!“ und doch treten die Kunstwerke nur selten in einen Dialog. Dazu passt, dass es selbst an diesen kühlen ersten Tagen der Biennale an vielen Stellen merkwürdig stickig ist. Liegt das an der Abwärme der vielen Elektronik und den frisch verlegten Teppichen der zahllosen Videoräume? Die knallbunte Ästhetik der Kunst – viele Werke sind recht materialaffin – tut ihr übriges, der erste Eindruck von Ralph Rugoffs Hauptausstellung ist ganz klar: Was für ein Durcheinander! Kämen einem nun Blöcke aus Plastikmüll in den Sinn, wie sie in Recyclingwerken aus bunten Verpackungen gepresst werden, wäre das nicht ganz falsch – so eng und unterschiedslos ist hier alles... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>>
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Gewissenhaft und schonungslos - Werner Durth zum 70. Geburtstag (Fri, 17 May 2019)
17.05.2019 Der Architekt, Soziologe und Architekturhistoriker Werner Durth feiert heute seinen 70. Geburtstag. Als Architekt zeichnete er unter anderem zusammen mit Günter Behnisch für den Neubau der Akademie der Künste am Pariser Platz in Berlin verantwortlich. Maßgebend ist Durth seit den 1970er Jahren insbesondere durch seine Schriften: Mit den zum Teil extrem umfangreichen Studien zu Themen der Architektur und des Städtebaus im 20. Jahrhundert und seiner prononcierten Sprache zählt er zu den wichtigsten Architekturtheoretikern der Gegenwart. Durth studierte Architektur und Stadtplanung an der TH Darmstadt, zudem Soziologie und Philosophie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main und an der TH Darmstadt. 1981 erhielt er eine Professur für Umweltgestaltung an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, ab 1993 war er Direktor des Instituts Grundlagen moderner Architektur und Entwerfen (IGMA) an der Universität Stuttgart. Von 1998 bis zu seiner Emeritierung 2018 lehrte er Geschichte und Theorie der Architektur an der Technischen Universität Darmstadt. Neben seiner Lehrtätigkeit war er Mitherausgeber der Zeitschriften ARCH+ und Stadtbauwelt. Die Schriften Durths prägen eine... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>>
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China, Bauhaus und New York - I. M. Pei ist tot (Fri, 17 May 2019)
17.05.2019 I. M. Pei ist tot. Der chinesisch-amerikanische Architekt starb gestern im Alter von 102 Jahren zuhause in Manhattan. Geboren wurde Ieoh Ming Pei am 26. April 1917 in Guangzhou. Er stammte aus einer gutsituierten Familie und kam bereits als Schüler mit der US-amerikanischen Kultur in Berührung. 1935 ging er in die USA um am MIT in Boston Architektur zu studieren. Ab 1942 war er Student an der Harvard Graduate School of Design. Walter Gropius und Marcel Breuer – die dort ihre Interpretation des Bauhaus-Erbes propagierten – waren seine Mentoren. Mindestens genauso wichtig war Le Corbusier, den er bereits in Boston erleben konnte, was er später als eine Art Erweckungserlebnis bezeichnete. 1955 wurde Pei amerikanischer Staatsbürger und gründete sein eigenes Büro I. M. Pei & Associates in New York City, das heute unter dem Namen Pei Cobb Freed & Partners firmiert. Seine bekanntesten Werke in Europa sind sicherlich die Pyramide im Hof des Louvre und die Erweiterung hinter dem Deutschen Historischen Museum in Berlin. Viele in den USA und international entstandenen Bauten sind hierzulande weniger bekannt, sind aber eine neue Betrachtung wert – denn so manches wirke heutzutage wieder... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>>
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Vielfalt mit System - Fachtagung der WBM zu aktuellen Wohnfragen in Berlin (Fri, 17 May 2019)
17.05.2019 Welche Wohnbedürfnisse haben die Menschen in der Stadt und mit welchen Lösungen kann man darauf am besten reagieren? Welche Konzepte gibt es aktuell? Wie können solche Konzepte im Zussammenhang mit einer sozial ausgewogenen Mietenpolitik in Berlin umgesetzt werden? Und welche Rolle spielen Verwaltungen, Bürgerinitiativen und Investor*innen, wenn es darum geht, neue Ansätze zu realisieren? Diesen Fragen widmet sich die Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte WBM auf ihrer Fachtagung am Mittwoch, 22. Mai 2019 im ANCB The Aedes Metropolitan Laboratory. Unter dem Titel „Vielfalt mit System“ hat die WMB Redner*innen zu drei thematischen Panels eingeladen, um über die Zukunft des Wohnens in Berlin zu sprechen. Im ersten Panel diskutieren Reiner Wild vom Berliner Mieterverein, der Projektentwickler Michael Reichenbach und Jürgen F. Kelber, Gründer der Heilbronner AK Holding. Neben klassischen Mietwohnungen gibt es auch heute bereits viele Beispiele, die auf spezielle Nutzergruppen zugeschnitten sind. Im zweiten Panel stellen die Architektin Britta Jürgens von Deadline Architects, Nanni Grau vom Büro Hütten & Paläste und Christian Schöningh vom Büro Die Zusammenarbeiter neue Wohnkonzepte vor.... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>>
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Links

DFG-Netzwerk Bauforschung Jüngere Baubestände

DFG-Netzwerk Bauforschung Jüngere Baubestände (NBJB1945+)

 

Innovationsgesellschaft der TU Braunschweig (iTUBS)

Innovationsgesellschaft der TU Braunschweig, iTUBS

 

Kunstbibliotheken-Fachverbund Florenz-München-Rom

http://www.kubikat.org/

 

Getty Research Institute Research Library Catalog

http://www.getty.edu/research/library/p://www.getty.edu/research/library/

 

Virtueller Katalog Kunstgeschichte

http://artlibraries.net/index_de.php

 

Karlsruher Virtueller Katalog (KVK)

http://www.ubka.uni-karlsruhe.de/kvk.html

 

Bildarchiv Foto Marburg

http://www.fotomarburg.de

 

ART-Guide - Sammlung kunsthistorischer Internetquellen

http://vifa.ub.uni-heidelberg.de/kunst/servlet/de.izsoz.dbclear.query.browse.

Query/domain=kunst/lang=de/?querydef=query-simple

 

europeana

http://www.europeana.eu/portal/

 

Grimmsches Wörterbuch

http://urts55.uni-trier.de:8080/Projekte/DWB

 

Retrospektive Digitalisierung wissenschaftlicher Rezensionsorgane und Literaturzeitschriften des 18. und 19. Jahrhunderts aus dem deutschen Sprachraum

http://www.ub.uni-bielefeld.de/diglib/aufklaerung/

 

Prometheus. Das verteilte digitale Bildarchiv für Forschung & Lehre 

http://prometheus-bildarchiv.de/